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Marie-Catherine & Bernard Adde
1949/1946 leben und arbeiten in Frankreich

Edition / Originale / Multiple

Adde MCB - Gedicht zur Ausstellung "Paralellen"

MCBA - Galerie La Ligne



Vera Molnar "die Ruhe des industriellen"

Die Arbeiten von MCBA: verkörpern alles was ich liebe, die Poesie und das Mysterium des minimalen, der Reduktion das Kristallklare; aber auch die Reinheit, die Präzision, die Seite der Moderne, des industriellen.

Sie müssen, liebe Kunstinteressierte ihr Atelier/ihre Ausstellung besuchen, spazieren Sie zwischen den Oberflächen aller Art, flach und gewölbt, innehaltend vor den Quadraten, den Rechtecken, den Dreiecken, fast immer abgerundet, intensiv beobachtend, die Profile, die Stängel, die metallischen Kolonnen, weiss schwarz funkelnd.

Die seltenen Farben sind da um zu erstaunen, eine Explosion um die Ruhe zu unterbrechen.



Marie-Catherine Adde

Geboren 1949 in Frankreich

Philosophiestudium an der Sorbonne in Paris

Professorin der Philosophie


Bernard Adde

Geboren 1946 in Frankreich

Assistent des Malers Alain Le Yaouanc, Freund von Aragon

Erste Collagen 1974



MCB Adde

Zusammenarbeit seit 1997

Begegnung mit François Morellet und Vera Molnar

Arbeiten mit den Linien und den Verkehrstafeln 1999

Skulpturen aus Baumaterialien 2001

Studium der Spiele 2003

Arbeiten um das Spiel des Mikado 2004


Ausstellungen MCB ADDE


1975-1990 (in Frankreich)

Galerie Corneille Rouen

Galerie Montador Dieppe

Salon d’art contemporain à l’hôtel de ville de Grand-Quevilly

Biennale internationale de Metz

Atelier D.P Rouen

Musée des Beaux Arts de Rouen

Centre Consulaire de Metz

Centre culturel André Malraux de Rouen

Château de Mondétour « Les Duchamps » à Blainville-Crevon

Biennale d’art contemporain de Château Arnoux

Galerie Anne Bourdier à Rouen

Biennale de Brignoles

Eglise du Sépulcre à Caen


2000-2005

Centre d’art contemporain de Chelles, bei Paris

« Planet Art » Johannesburg, Afrique du Sud

Biennale européenne de sculptures au jardin des Plantes, Paris

Biennale d’art contemporain d’Issy Les Moulineaux, bei Paris

Galerie Saint Johann Saarbrück, Deutschland

Musée de Bohain de France, « autour de Matisse » , Frankreich

Arte Struktura, Milano, Italien

Galerie La Ligne, „Mikado“ Zürich, Schweiz

„18 ièmes Instants Vidéo“, Marseille, Frankreich


2006-2007

“13 ième biennale internationale, “petit format de papier”, Viroinval, Belgien

« 27 ième international impact art festival- Kyoto international art center, Japan

« Parallelen » mit Vera Molnar, Galerie La Ligne, Zürich, Schweiz

„petits formats“ galerie Konkret Martin Wörn , Sulzburg, Deutschland

„20ièmes instants vidéo“ Marseille, Frankreich

International Art Fair Zürich 07, 08, 09


2008

« l’art costruice l’europa” arte struktura Milan, Italien

“petits formats” Kunsthaus Rehau, Deutschland

14ième biennale „petit format de papier » Viroinval Belgien

Art Basel, Editions Fanal” Schweiz

« Punkt – Linie – Fläche » mit Giovanni Di Stefano, Galerie La Ligne, Zürich









Galerie La Ligne



Ein Mikro-Unternehmen

Arbeiten zu zweit. Wer macht was? Unsere Energie wird nicht verdoppelt sondert multipliziert. 1 + 1 ergeben nicht 2 sondern 3, oder 4 oder 5.

Wir funktionieren wie ein Mikro-Unternehmen. Bei der Herstellung sind wir polyvalent. Abwechselnd kann jeder malen, kleben, zeichnen, zusammenfügen, fotografieren, schleifen, filmen, schrauben…

Wir arbeiten als Team, einer wird zum Arbeiter des anderen und umgekehrt. Schlussendlich wissen wir nicht mehr wer was gemacht hat. Wir spielen mit dem Ergänzen des anderen, dem Unterschied, der Verschiedenheit, den Zweifeln, der Zusammengehörigkeit und der Kommunikation. Die Kritik ist immer konstruktiv und stellt die Individualität in Frage. Schlussendlich ist es ein Objekt, dass die Studien auslöst.

Das Objekt soll einfach sein, leicht zu finden, sparsam und geometrisch. Quadrat, Kreis, Linie, Strich, Rechteck, Dreieck, Würfel, Prisma, Kegel, Zylinder…

Industrielle- oder Produkte aus dem Grosshandel erfüllen diese Kriterien meistens. Das Objekt muss multiplizierbar sein. Es ist unser wichtigstes Werkzeug und erster Rohstoff. Sein Material, seine Form und seine Farbe zwingen uns die ersten Überlegungen auf. Das Objekt wird zuerst nicht verändert es wird nur in der Situation Präsentiert. Geklebt auf eine Leinwand, gelegt wie eine Skulptur, angehäuft und Fotografiert. Anschliessend kann es verändert werden. Reproduziert, neu bemalt und multipliziert, aufgeblasen, reduziert, neu bearbeitet und bedruckt. Auf Papier, Leinwand, Karton, auf einer Mauer, auf Holz, auf Metal oder Plastik, drinnen oder draussen.

Das Objekt wird manipuliert, geduldig und mit Methode wird experimentiert. Befreit von seiner Funktion, seiner Verwendung, findet es zu seiner prinzipiellen geometrischen Form zurück, als ob es, wie eine Fotografie neue entwickelt wurde.

Dies sind Möglichkeiten ein Objekt zu verändern, welche zwingend zur Wahl der Verwirklichung wird. Eine Wahl welche nicht definitiv ist, da die Möglichkeiten sich nie erschöpfen und durch das Objekt ständig hinterfragt werden.

Das Objekt: ein Mikadospiel

Gefunden in einem grossen Spielwarenladen. Das Spiel aus Japan, dass jeder kennen. Diese farbigen Stäbchen aus hellem Holz sind Linien. Man wirft sie in die Luft, sie fallen zu Boden und positionieren sich. Auf dem Boden, auf einer weissen Leinwand. Fotos!

Man klebt sie, man bemalt sie, man häuft die Stäbchen von unterschiedlicher Länge an, man konstruiert verschiedene Strukturen durch das zusammenkleben – eines nach dem anderen. Die gigantischen Stäbe werden zusammengefügt, durch das wiederholte Aufwerfen zeichnen sie Linien im Raum, andere werden in einem Rahmen fixiert. Wir realisieren ein Video.

Die Möglichkeiten der Verarbeitung dieses Objekts sind unendlich!

MCBA

Galerie La Ligne