|
|
 |
Startseite - Herzlich Willkommen Künstler
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
|
1950 in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein geboren, lebt und arbeitet in der Schweiz
|
|
Originale
|
|
|
|
|
Seismografischer Farbcode
Der Geschlossenheit des Tafelbildes setzt die in Zürich lebende Künstlerin Hanna Roeckle ein aus Modulen zusammengesetztes Bildgefüge entgegen, das mal blockhaft, mal als offenes, gelenkartiges Elementsystem auftritt. Objekthaften Charakter haben bereits ihre präzis gebauten Bildträger aus Holz. Die Farben finden im Moment der Kontaktnahme auf der Körperoberfläche ihren Platz und legen doch nur eine Art Zwischenhalt ein. Farbe kann derart ihre räumliche Wirkung in einer gleichsam schwebend angelegten, raumgreifenden Zweidimensionalität zur Schau stellen. Den Weg der reinen Malerei, die einzig sich selbst zum Thema hat, ist Hanna Roeckle nie gegangen. Sie bewegt sich in Zwischenräumen, in Bereichen, die Gesetzen der Fluktuation gehorchen. Erschien schon in ihren frühen Arbeiten der Bildraum als rhythmisiertes Fluidum, so ist es nur konsequent, dass sie die stete Wandelbarkeit im Prozess der Bildwerdung betont.
Hanna Roeckle untersucht Transportphänomene zwischen den Dingen und innerhalb von Systemen. Bewegung führt stets über die Ränder hinweg. Leerstellen zeigen ihre Präsenz, Unsichtbares geht gleichsam ins Netz. Hanna Roeckles modulare Verbindungen gleichen Geflechtstrukturen, die in ihrem inhärenten Auf und Ab gleichzeitig an das Verschwinden und Auftauchen von Bildern denken lassen. Die Bearbeitung der einzelnen Oberflächen wechselt zwischen Transparenz und Opazität wie auch Verdichtung und Auflösung. Hanna Roeckles neue Arbeiten sind in einem Bereich zwischen Malerei und Plastik angesiedelt. Sie stapelt die Bildmodule auch zu dreidimensionalen Gebilden im Raum und nutzt ein Regalsystem als körperhaftes Bilderlager. Seit etwa einem Jahr hat sie die Betonung der Horizontalen und
des horizontalen Farbflusses zurückgebunden zugunsten einer aus Kristallstrukturen erarbeiteten, stärker vertikal angelegten Ausrichtung. Einige Farbkombinationen ihrer modularen Bildgefüge orientieren sich am Farbenspiel, das transparente Steine, farblose und farbige, unter wechselnden Lichtverhältnissen freigeben. Der Pixelteppich, der den im Computer eingescannten Fotografien der ausgesuchten Mineralien und Kristalle entspricht, wirkt während des Malens als vager Erinnerungsraster nach.
Im Zusammenwirken von serieller Arbeit, Reduktion und einer stärkeren Betonung der puren Linearität nähert sich Hanna Roeckles Schaffen konstruktiv-konkreten Vorgehensweisen. Doch so, wie die Betitelung ihrer Arbeiten – «Xoana» – auf ein bewegliches Grenzzeichen verweist, so gibt es für Hanna Roeckle keine Ordnung ohne Verschmelzung mit persönlicher Innerlichkeit.
Sabine Arlitt
|
|
|
|
|
Ausbildung
1970 bis 1975 Schule für Gestaltung, Zeichenlehrerdiplom 1975 bis 1994 Lehrauftrag / Kunstunterricht Mittelschule und Berufsschule in Zürich 1982 bis 1985 Mitarbeit Kurzzeit-Galerie in Zürich 1996 Atelier in Berlin seit 1994 freischaffend
|
|
|
|
|
Einzelausstellungen (Auswahl)
2010 Galerie La Ligne, Zürich, (CH)
2010 Museum Liner, Kunsthalle Ziegelhütte, Appenzel, (CH)
2009 Galerie Alte Schule, Berlin Treptow, (D)
2007 Galerie la Ligne, Zürich, (CH)
2007 Castelluccio di Pienza ,mit Romeo Vendrame, (I)
2005 Kunsthalle Weimar (D)
2005 Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt (D)
2003 Kunstraum Engländerbau, Vaduz (FL)
|
|
|
|
|
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2012 Villa Bosch Radolfszell D 2012 Museum Liner Appenzell, Work Work Work 2011 Kunsthaus Grenchen, Impression 2011 2011 BBKL, salle exposition Monaco 2009 FL Contemporary Palais Porcia, Wien (A) 2009 Kunstmuseum Liechenstenstein , (FL) 2006 Castelluccio di Pienza (I) 2006 Motiva, Museum Modern Art im Austria Center Vienna (A), 2005 Hilti art foundation, Kunsmusem Vaduz (FL) 2005 Museum Modern Art, Hünfeld, (D) 2003 Kunstszene Zürich (CH) 2003 Lincart, San Francisco (USA) 2001 Kunstpanoram Luzern (CH) 2000 Kunstszene Zürich (CH) 2000 Forum der besonderen Art, Konstanz (D) 1998 Kunsthaus Zürich, (CH) 1997 Frauen-Kunstforum, Bern (CH) 1995 Helmhaus, Zürich Inventar, Zürich (CH) 1993 Kunstverein Wallisellen, Wallisellen (CH) 1993 Kunstszene, Grossmünster, Zürich 1987 Museum für Gestaltung, Kunstszene Zürich 1985 Helmhaus, Kunstszene Zürich 1982 Kunsthaus, Kunstszene Zürich
|
|
|
|
|
Öffentliche und privat Sammlungen / Ankäufe
Kunst und Bau – Kanton Zürich, Bezirksgericht Affoltern a. Albis (CH)
Liechtensteinische Landessammlung (FL)
Sammlung des Kantons Zürich (CH)
Staatliche Kunstsammlung, Vaduz (FL)
Liechtensteinische Landesbank AG (FL)
Kunststiftung VPB, Vaduz (CH)
Kunstverein Wallisellen (CH)
Peter Kaiser Stiftung, Vaduz (FL)
Karl Mayer Stiftung, Triesen
Gemeinde Triesenberg
Gemeinde Vaduz (FL)
Credit Suisse, Zürich (CH)
Bank Leu, Zürich (CH)
Sammlung des Kantons St. Gallen (CH)
Bank Oppenheim, Zürich (CH)
Sammlung des Kantons Thurgau (CH)
Sammlung Siemens Schweiz (CH)
Sammlung Hilti art foundation, Schaan (FL)
Centrum Bank AG, Vaduz (FL)
Dr. Ludwig Marxer Familien-Stiftung
Kantonalbank Zug (CH)
Sammlung Hanny Frick Ospelt, Schaan (FL)
Sammlung Dr. P. Monauni, Triesen
Centrum Bank AG, Vaduz ,Bodenobjekte (FL)
Schulhaus Wetzikon, Wandobjekte (CH)
Liechtensteinisches Landesarchiv, Wandobjekte (FL)
Gestaltung Dorfplatz und Tiefgarage, Schaan (FL)
Stipendien
2007 Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr, Atelierstipendium in Berlin
|
|