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Startseite - Herzlich Willkommen Künstler
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Geboren 1946 in Fukuoka (Japan), lebt und arbeitet in Paris
Originale / Editionen
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"Die gerade Linie existiert nicht in der Natur"
"Ich wage eine gerade Linie im Raum, in der Natur zu zeichnen und bin versucht den Sinn der geometrischen Form zu suchen, die durch die fakultativen Punkte der geraden Linie verbunden sind. In diesem Zusammenhang ist der Ursprung des Wortes Geometrie Geo- (Erde) und Métrie (das Messen) zu beachten. Die zerschnittenen oder durchstochenen Formen im Raum geben die Illusion des leeren Raums wieder, was ich suche.
Vom Punkt zur geraden Linie, von der geraden Linie zum Hintergrund, diese Versuche im Raum, in einer natürlichen Landschaft stimulieren meine Phantasie wie die Konstellation, die durch die geraden Linien zwischen den Sternen gebildet wird."
Haruhiko Sunagawa, Béthany, le 15 mai 2003
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Öffentliche- und Privatkollektionen (Auswahl) |
CAC de Lyon, Frankreich
YMCA, Tokyo, Japan
FNAC, ministère de la Culture, Paris, Frankreich
CNAP, ministère de la Culture, Paris, Frankreich
PACA, Angers, Frankreich
Fondation Balenciaga, Paris, Frankreich
Musée de Soissons, Frankreich
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Monumentalwerke im öffentlichen Raum |
Groupe Arc Union, 9e arrondissement, Paris, Frankreich
RIVP (Ville de Paris), Paris, Frankreich
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Studium / Ausbildung |
1970 Diplom der Physik an der Universität von Tokyo
1973 Studium der Mahlerei am Hammersmith College of Arts in London
1991 Lauréat Prix Bourdelle de sculpture
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Nach einem Physikstudium an der Universität von Tokio und einem Diplomabschluss im Jahre 1970, widmete sich Haruhiko Sunagawa dem Zeichen- und Malstudium im Ausland. Er nimmt in seiner Malerei verschiedene westliche Ströme auf, wie z.B. die optische Kunst. Im Jahr 1983 verlässt er das Gebiet der Malerei um sich intensiv den Skulpturen und Reliefs mit Hilfe von Glasplatten und verschiedenen zusätzlichen Elementen zu widmen.
Im Jahre 1987 entsteht seine erste öffentliche Skulptur mit dem Titel "forêt blanche". Dieser Übergang durch zahlreiche „Reliefs“ gezeichnet, bildet einen wichtigen Wendepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung.
Sunagawa unterstreicht die Bewegung in seinen Reliefs durch die Einführung einer leichten Tiefe, was ihm erlaubt, mit der Illusion des Volumens zu spielen. Er erreicht dadurch eine noch höhere dynamische Wirkung. Durch diese dritte Dimension führt er das Konzept der Bewegung und der Zeit in seine Werke ein; diese Bewegung wird durch leichte Abweichungen und bestimmte Vibrationen der Farbe erhalten, bleibt jedoch immer vorsichtig und doch spürbar.
Sunagawa erzeugt Energie und Bewegung - das Thema seiner Reliefe- durch die Zweideutigkeit des Raums, die Unbeständigkeit des Materials und den wesentlichen Wert der Energie - hier wird die Annäherung an die Quantenphysik sichtbar - die Bedeutung liegt an der Beziehung der Elemente zueinander und weniger auf den einzelnen Elementen. Diese Charakteristiken sind besonders in seien Skulpturen entwickelt. Sie beruhen auf dem Gegenspiel von schwarz und weiss, Schatten und Licht, Immobilität und Bewegung. Sie etablieren einen Zusammenhang zwischen der symbolischen Logik im Werk und den Gesetzten der Physik der Aussenwelt.
Seine Werke beruhen auf einfachen Formen und fast nicht existierenden Farben aber auch auf der Unterschiedlichkeit der Materialien und schlussendlich auf der gegenseitigen Anziehungskraft der Elemente. Die Symmetrie ergibt eine Kohärente im Werk. Da der Raum die Skulptur durchdringt, bleibt das Werk in Beziehung mit der Aussenwelt, die es umgibt. Diese doppelte Bewegung findet sich durch die Benutzung des Glases wieder. Mehrfache Wahrnehmungsänderungen finden statt, wenn sich der Betrachter um die Skulptur bewegt. Das Glas übermittelt und widerspiegelt gleichzeitig: es entmaterialisiert die Skulptur. Das Licht durchdringt die Skulptur und trotzdem behält sie ihre Persönlichkeit, wenn mehrere Glasplatten übereinander gelegt werden. Das Glas verweist sowohl auf die Gesetze des Außenuniversums als auch auf die internen Gesetze, auf den Raum des Werkes. Diese Allianz widerspiegelt die Konzeption der Schaffung bei Sunagawa.
Im Jahre 1991 fügte Sunagawa zum ersten Mal Steine aus der Normandie in seine Skulpturen ein, um einen stärkeren Kontrast zwischen den Elementen zu erreichen. Der Zusatz dieser natürlichen Elemente bewirkt ein Konzept der Unordnung und hat ebenfalls eine symbolische Rolle: die der Gravitation unterliegenden Steine verweisen insbesondere auf einen aus geologischem Maßstab stammenden Raum, einen chaotischen und informellen aber auch einen unendlichen Zustand.
Die Werke von Sunagawa nehmen bestimmte Aspekte der japanischen Kultur auf, von der er sich entfernt hat.. Es zeigen sich parallelen, die der Kunst der japanischen Gärten eigen sind: die Economie des Vorhandenen, die Allianz des regelmäßigen und des unregelmäßigen, die Verwendung der Asymmetrie. Die Gesetze des Materials und des Lichts werden befolgt, minimale Effekte, wie Bewegung, Spiegelung und kaum wahrnehmbare Schatten werden geschaffen.
Die Werke von Sunagawa verweisen auf ein Universum in welchem die Daseinsberechtigungen der Dinge (wissenschaftliche Gründe) gleichzeitig symbolisch sind.
In der Tat spiegeln die Werke von Sunagawa die Zerbrechlichkeit und die Vergänglichkeit wieder, was uns umgibt.
Galerie La Ligne, Zürich
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Einzelausstellungen (Auswahl) |
1978 Galerie Kan, Kyoto,Japan
1979 Galerie Miharudo, Tokyo, Japan
1981 Galerie Chayamachi, Osaka, Japan
Galerie Miharudo, Tokyo, Japan
1982 CAC, Lyon, Frankreich
Galerie Miharudo, Tokyo, Japan
1984 CBA Gallery, Tokyo, Japan
1985 Galerie Tsubaki, Tokyo, Japan
1988 Galerie Naito, Nagoya, Japan
1989 Galerie Franka Berndt, Paris, Frankreich
1989 Galerie Schone, Tokyo, Japan
1990 3e Nagoya Contemporary Art Fair, Galerie Naito, Nagoya, Japan
1991 Salon « Découvertes » Galerie Franka Bemdt, Paris, Frankreich
1991 Lauréat Prix Bourdelle de Sculpture
1992 Galerie Franka Bemdt, Paris, Frankreich
1992 FIAC, Galerie Franka Bemdt, Paris, Frankreich
1993 Exposition rétrospective, Musée Bourdelle, Paris, Frankreich
1994 Galerie Arrêt sur l’image, Bordeaux, Frankreich
1999 Galerie Denise René, Espace Marais, Paris, Frankreich
2000 «ART ATHINA» COMTEMPORARY ART FAIR, Athen, Griechenland
2003 Galerie Denise René, Paris, Frankreich
2006 Galerie La Ligne, Zürich, Schweiz
2006 Galerie Denise René, Paris, Frankreich
2010 „Paris-Berlin“ in Berlin Galerie Sommer et Kohl, Deutschland
2011 Galerie Simoncini, Luxembourg
2011 Galerie La Ligne, Zürich, Schweiz
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Gruppenausstellungen in Europa, Amerika, Asien |
Seit 1997 FIAC Paris, Galerie Denise René
Seit 1997 Art Basel, Basel, Schweiz, Galerie Denise René
Seit 2006 International Contemporary Art Fair, Galerie La Ligne, Zürich
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