Ausstellungen



Die Galerie La Ligne in Basel präsentiert Ausstellungen mit einem besonderen Schwerpunkt auf geometrischer, konkreter und konstruktiver Kunst. Im Mittelpunkt stehen internationale und nationale Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Linie, Form, Fläche, Farbe, Licht, Raum, Struktur und Bewegung auseinandersetzen.

Unsere Ausstellungen verbinden historische Positionen der modernen Kunst mit zeitgenössischen künstlerischen Ansätzen. Dabei entsteht ein Dialog zwischen etablierten Künstlerpersönlichkeiten und aktuellen Positionen der abstrakten Kunst.

Die Galerie La Ligne präsentiert 5 - 6 Gruppen- und Einzelausstellungen pro Jahr. Jede Ausstellung eröffnet einen eigenen Zugang zur geometrischen und abstrakten Kunst und macht unterschiedliche künstlerische Strategien sichtbar.

Die Ausstellungen zeigen, wie vielfältig geometrische Abstraktion sein kann. Klare Linien und geometrische Formen können Ordnung schaffen, aber ebenso Bewegung, Spannung und räumliche Irritation erzeugen.

Künstlerische Positionen wie Vera Molnar, Sonia Delaunay, Aurélie Nemours, Günther Uecker und Christian Megert zeigen unterschiedliche Wege, mit geometrischen Strukturen zu arbeiten. Ihre Werke machen deutlich, dass geometrische Kunst nicht auf mathematische Präzision reduziert werden kann: Sie verbindet System und Intuition, Rationalität und Sinnlichkeit, Ordnung und Freiheit.


Zukünftige Ausstellungen

Jürgen Wolff 

Serialität und Wahrnehmung

Solo Exhibition  

Vernissage 12.09.26 von 15 - 18 Uhr 

Ausstellung bis 28.11.2026



Serialität und Wahrnehmung

Die Soloausstellung Serialität und Wahrnehmung widmet sich dem Werk von Jürgen Wolff und rückt insbesondere seine Papierschnittarbeiten in den Fokus. 

In ihnen verbindet der Künstler außergewöhnliche handwerkliche Präzision mit einem konsequent seriellen Denken. Durch Schneiden, Schichten und Wiederholen entstehen Arbeiten, die sich zwischen Zeichnung, Relief und Raum entfalten und den Akt des Sehens selbst zum Thema machen.


Das Papier ist bei Jürgen Wolff weit mehr als Bildträger: Es wird zum formbaren Material, das Licht, Schatten und Tiefe erzeugt. Die geschnittenen Strukturen öffnen Durchblicke, verdichten Flächen und schaffen räumliche Übergänge, die sich mit jeder Bewegung der Betrachtenden verändern. So entstehen Werke, die nicht nur betrachtet, sondern im Raum erfahren werden.

Im Zentrum der Ausstellung steht Wolffs serielle Arbeitsweise. Wiederkehrende Formen erscheinen in Reihen, verschieben sich minimal und entwickeln so einen eigenen Rhythmus. Gerade diese feinen Abweichungen verleihen den Arbeiten ihre Spannung: Was zunächst als regelmäßige Ordnung erscheint, beginnt sich beim längeren Betrachten zu differenzieren – Linien verändern ihre Wirkung, Zwischenräume gewinnen an Bedeutung, Schatten erzeugen neue Bildschichten.

Jürgen Wolff setzt die Serialität dabei nicht als Selbstzweck ein, sondern als Instrument der Wahrnehmung. Jede Variation schärft den Blick für Unterschiede; jede Wiederholung macht sichtbar, wie stark unser Sehen von Erwartung, Erinnerung und Aufmerksamkeit geprägt ist. Die Papierschnitte fordern ein konzentriertes, entschleunigtes Betrachten – ein Sehen, das sich Zeit nimmt für subtile Veränderungen.

In der Reduktion auf Papier, Schnitt und Struktur liegt die besondere Kraft dieser Arbeiten. Mit minimalen Mitteln erzeugt Jürgen Wolff komplexe visuelle Räume, in denen Ordnung und Irritation, Fläche und Tiefe, Präzision und Offenheit in ein sensibles Gleichgewicht treten.

Serialität und Wahrnehmung lädt dazu ein, die Papierschnittarbeiten von Jürgen Wolff als poetische und zugleich analytische Untersuchung des Sehens zu erleben – ein Raum der Aufmerksamkeit, in dem sich die stille Materialität des Papiers mit der Dynamik der Wahrnehmung verbindet und jede Wiederholung zu einer neuen Erfahrung wird.

Die Ausstellungen zeigen, wie vielfältig geometrische Abstraktion sein kann. Klare Linien und geometrische Formen können Ordnung schaffen, aber ebenso Bewegung, Spannung und räumliche Irritation erzeugen.

Künstlerische Positionen wie Vera Molnar, Sonia Delaunay, Aurélie Nemours, Günther Uecker und Christian Megert zeigen unterschiedliche Wege, mit geometrischen Strukturen zu arbeiten. Ihre Werke machen deutlich, dass geometrische Kunst nicht auf mathematische Präzision reduziert werden kann: Sie verbindet System und Intuition, Rationalität und Sinnlichkeit, Ordnung und Freiheit.



Paul Ouwerkerk 

Solo Exhibition  

Mit der Einzelausstellung von Paul Ouwerkerk setzt die Galerie La Ligne ihre Ausstellungsreihe zur geometrischen und abstrakten Kunst fort.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den präsentierten Werken werden rechtzeitig veröffentlicht.


Vernissage 12.12.26 von 15 - 18 Uhr 

Ausstellung bis 20.02.27

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