Ausstellungen
Die Galerie La Ligne in Basel präsentiert Ausstellungen mit einem besonderen Schwerpunkt auf geometrischer, konkreter und konstruktiver Kunst. Im Mittelpunkt stehen internationale und nationale Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Linie, Form, Fläche, Farbe, Licht, Raum, Struktur und Bewegung auseinandersetzen.
Unsere Ausstellungen verbinden historische Positionen der modernen Kunst mit zeitgenössischen künstlerischen Ansätzen. Dabei entsteht ein Dialog zwischen etablierten Künstlerpersönlichkeiten und aktuellen Positionen der abstrakten Kunst.
Die Galerie La Ligne präsentiert 5 - 6 Gruppen- und Einzelausstellungen pro Jahr. Jede Ausstellung eröffnet einen eigenen Zugang zur geometrischen und abstrakten Kunst und macht unterschiedliche künstlerische Strategien sichtbar.
Die Ausstellungen zeigen, wie vielfältig geometrische Abstraktion sein kann. Klare Linien und geometrische Formen können Ordnung schaffen, aber ebenso Bewegung, Spannung und räumliche Irritation erzeugen.
Künstlerische Positionen wie Vera Molnar, Sonia Delaunay, Aurélie Nemours, Günther Uecker und Christian Megert zeigen unterschiedliche Wege, mit geometrischen Strukturen zu arbeiten. Ihre Werke machen deutlich, dass geometrische Kunst nicht auf mathematische Präzision reduziert werden kann: Sie verbindet System und Intuition, Rationalität und Sinnlichkeit, Ordnung und Freiheit.
Die konstruktive Perspektive
Solo Exhibition
Vernissage 12.12.26 von 15 - 18 Uhr
Ausstellung bis 20.02.27
Paul Ouwerkerk
Zwischen Mathematik und Malerei
Die künstlerische Arbeit von Paul Ouwerkerk verbindet Malerei mit mathematischen und geometrischen Prinzipien. Im Mittelpunkt stehen Zahlen, Raster, Wiederholungen und geometrische Formen. Ausgehend von klaren Regeln entwickelt der Künstler seine Kompositionen, verändert diese jedoch durch intuitive und individuelle Entscheidungen.
Ouwerkerk beschäftigt sich mit der Frage, wie mathematische Strukturen in visuelle und malerische Formen übersetzt werden können. Zahlen und geometrische Systeme dienen dabei als Ausgangspunkt für die Gestaltung von Farbe, Proportion, Perspektive und Raum.
Seine Bilder entstehen häufig aus einem klar definierten Raster. Durch Verschiebungen, Variationen und Abweichungen entwickelt sich daraus eine komplexe Bildstruktur. Geometrische Formen können dabei den Eindruck räumlicher Körper erzeugen, obwohl sie auf einer zweidimensionalen Fläche dargestellt sind.
Ein wichtiges Merkmal seiner Kunst ist das Zusammenspiel von Ordnung und Intuition. Obwohl seine Arbeiten auf mathematischen Regeln beruhen, wirken sie nicht ausschließlich technisch. Die persönliche, handwerkliche Bearbeitung führt zu individuellen und teilweise unerwarteten Ergebnissen.
Ouwerkerks Kunst verbindet somit Mathematik, Geometrie und Malerei. Seine Arbeiten zeigen, wie aus einem festen System durch Variation und künstlerische Entscheidungen eine eigenständige und lebendige Bildsprache entstehen kann.
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